Auf dem Aktienmarkt ist eine gute Handelsstrategie das A und O. Um Aktien zu bewerten, stehen Käufern zahlreiche Indikatoren zur Verfügung, mit denen die idealen Zeitpunkte zum Kaufen und Verkaufen erahnt werden können. Die technische Analyse der Finanzmärkte ist eine wichtige Aufgabe, um ein erfolgreiches Portfolio zusammenzustellen und das Risiko auf Verluste zu minimieren. Inzwischen gibt es hunderte unterschiedliche Indikatoren, die man sich zu Aktienkursen ansehen kann. Wir beschäftigen uns in diesem Guide allerdings nur mit den am meisten genutzten Indikatoren, da das Verständnis dieser Werte besonders wichtig für den technischen Handel ist. In diesem Guide erwartet Sie eine Einführung in die technische Indikatoren Analyse und die genaue Erklärung einzelner, beliebter Aktienindikatoren. Der Aktienhandel ist eine komplexe Angelegenheit, die mit Erfahrung und Wissen größere Erfolge einbringen kann. Doch auch die Risiken sollten stets im Hinterkopf behalten werden. Nach diesem Guide besitzen Sie bereits wichtige Werkzeuge, um informierte Entscheidungen am Aktienmarkt zu treffen und Ihre Wertpapiere mit Sorgfalt auszuwählen.

Inhalt:

Was sind Aktienindikatoren?
Arten von technischen Indikatoren
Trendindikatoren
Momentumindikatoren
Volatilitätsindikatoren
Volumenindikatoren
Tipps zur Verwendung von technischen Indikatoren
Technische Chartanalyse mit dem ProCharts-Tool von eToro
Die zentralen Thesen

Was sind Aktienindikatoren?

Um im Aktienhandel erfolgreich zu sein, müssen Anleger die Kursbewegungen ihrer Wertpapiere nicht nur beobachten, sondern auch vorhersagen. Zwar gibt es nie eine Garantie dafür, dass die Prognosen wirklich eintreffen, trotzdem müssen Aktionäre versuchen, möglichst gute Wahrscheinlichkeiten zu errechnen und ihre Kauf- und Verkaufsentscheidungen auf einer sinnvollen Analysestrategie zu basieren. Ziel ist es dabei immer, die Börsensignale richtig zu deuten und rechtzeitig zu handeln. Dafür stehen Aktienindikatoren bereit, die von gekonnten Händlern analysiert werden können. Grundsätzlich unterscheidet man dabei zwischen zwei Arten der Analyse: Technische Analyse vs. Fundamentalanalyse. Wir sehen uns beide Techniken im Detail an.

Technische Analyse

Bei der technischen Analyse liegt der Fokus auf den Charts der Aktien. Analysten sehen sich dabei die technischen Werte einer Aktie an und bewerten die Trends in der Vergangenheit. Dabei versuchen sie Muster zu erkennen, die sich auch in der Zukunft mit hoher Wahrscheinlichkeit wiederholen werden. Hier kann beispielsweise ein Kauf- oder Verkaufsdruck erkannt und herausgefunden werden, wann dieser üblicherweise eintritt. Für die technische Analyse müssen Aktionäre also nur die Charts der Aktien oder Märkte heranziehen und können darauf alles erfahren, was sie wissen müssen. Die unterschiedlichen Indikatoren helfen dabei, den richtigen Moment zu antizipieren, in dem gekauft oder verkauft werden sollte.

Fundamentalanalyse

In der Fundamentalanalyse wird das Unternehmen, dessen Aktien gekauft werden sollen, als Ganzes beleuchtet. Dabei sind Preismuster und Verläufe auf den Charts nur ein kleiner Bestandteil. Stattdessen fokussieren sich Analysten auf die Gewinnprognosen eines Betriebs, sehen sich Trends am Markt an, bewerten die Management-Philosophie und vieles mehr. Hierbei wird eine ganzheitliche Strategie angewandt, die das Ziel hat, den effhttps://www.focus.de/finanzen/boerse/lexikon/boersenlexikon-fundamentalanalyse_id_10541947.htmlektiven Erfolg eines Unternehmens zu prognostizieren, statt nur den Preisverlauf der Aktie zu beobachten. Bei der Analyse wird dadurch ein „innerer“ Wert eines Unternehmens berechnet. Ist dieser höher als der Preis, mit dem Aktien des Betriebs derzeit gehandelt werden, so lohnt sich ein Kauf. Ist der innere Wert niedriger als der Preis des Wertpapiers, so sollte ein Verkauf angedacht werden, denn der Kurs könnte schon bald abfallen.

Arten von technischen Indikatoren

Für die technische Analyse steht eine Vielzahl von unterschiedlichen Aktienindikatoren bereit. Einige davon sind besonders wichtig, während andere nur selten zum Einsatz kommen. Dabei kann zwischen vier Haupttypen unterschieden werden:

  • Trendindikatoren: Mit Trendindikatoren kann die Richtung und Intensität eines Trends gemessen werden, indem die Preise mit einer Basislinie verglichen werden. Sie helfen bei der technischen Analyse von Aktientrends und vereinfachen Kaufentscheidungen. Trend Trading ist eine der häufigsten Methoden am Aktienmarkt.
  • Momentumindikatoren: Mithilfe von Momentum Trading kann die Geschwindigkeit einer Preisbewegung festgestellt werden. Dabei wird der derzeitige Schlusskurs mit den vorherigen vergleichen, um zu erkennen, wie schnell und wie stark sich der Kurs verändert.
  • Volatilitätsindikatoren: Mit Volatilitätsindikatoren wird die Schwankungsbreite eines Kurses gemessen, unabhängig davon, in welche Richtung er sich gerade bewegt. Es geht dabei also nur um die allgemeinen Bewegungen des Preises, nicht darum, einen Trend nach oben oder nach unten festzustellen.
  • Volumenindikator: Bei der Verwendung von Volumenindikatoren wird ein Trend danach beurteilt, wie viele Aktien derzeit im Umlauf sind. Das Aktienvolumen sagt etwas über das allgemeine Interesse an einem Unternehmen aus und kann deshalb ebenfalls ein wichtiges Signal für Aktionäre sein. Außerdem kann mit dem Aktienvolumenanalyse festgestellt werden, wie viel Kraft hinter einen Trend steht.

Zusätzlich wird bei den technischen Indikatoren zwischen vorlaufenden und nachlaufenden Indikatoren unterschieden (oder auch Leading und Lagging):

  • Vorlaufende Indikatoren: Bei der technischen Analyse mit vorlaufenden Indikatoren versucht man einen Trend zu erkennen, bevor er startet. Dazu werden kürzere Perioden zur Berechnung herangezogen.
  • Nachlaufende Indikatoren: Mit nachlaufenden Indikatoren werden Veränderungen eines Kurses nicht vorhergesagt sondern beobachtet. Damit wird also ein Trend festgestellt, der bereits begonnen hat.

Trendindikatoren

Mit den unterschiedlichen Trendindikatoren wird ein Aufwärts- oder Abwärtstrend im Kurs einer Aktie festgestellt. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, um Trends festzustellen und zu bewerten. Zu den Trendindikatoren zählen folgende:

  • Moving Average: Der Moving Average zählt zu den nachlaufenden Indikatoren. Dabei wird ein gleitender Durchschnitt berechnet, der einer bestimmten Zeitspanne entnommen wird. Oftmals wird der gleitende Durchschnitt über 30 Tage erstellt und jeden Tag neu berechnet. Daraus kann ein längerfristiger Trend erkannt werden, bei dem kleine Schwankungen nicht ins Gewicht fallen. Außerdem können dabei Plateaus oder Support- und Resistence-Levels festgestellt werden. Bei einem Support-Level ist der Kurs so weit abgefallen, dass neue Käufer in den Markt einsteigen. Damit kann sich die Aktie stabilisieren. Bei einem Resistence-Level ist der Kurs an ein Höchstniveau angekommen und stößt dort an eine Grenze. Hier kehrt er sich üblicherweise um.
  • Parabolic Stop and Reverse (SAR): Mit dem Parabolic Stop and Reverse Indikator sollen mögliche Umkehrpunkte im Kurs festgestellt werden. Bei diesem nachlaufenden Indikator wird auf die These gesetzt, dass sich die Wahrscheinlichkeit einer Kursumkehr ansteigt, sobald sich der Wert einem Höchst- oder Tiefststand nähert. Dabei werden Punkte außerhalb der Kurslinie angezeigt, die eine mögliche Trendwende ankündigen können. Werden die Punkte unterhalb der Preislinie angezeigt, ist die Rede von einem bullischen Trend, werden sie oberhalb der Preislinie angezeigt, wird der Trend als bärisch bezeichnet. Mit der Parabolic SAR Strategie kann besonders schnell auf eine Kursumkehr reagiert werden.
  • Moving Average Convergence Divergence (MACD): Der MACD Indikator wird je nach Anwendung sowohl als vorlaufender als auch als nachlaufender Indikator eingesetzt. Dabei werden zwei gleitende Durchschnitte in verschiedenen Zeiträumen errechnet. Für die MACD Strategie wird dazu ein kurzer Zeitraum mit einem längeren Zeitraum verglichen. Meist wird dazu der exponentiell gleitende Durchschnitt der letzten 26 Tage von dem exponentiell gleitenden Durchschnitt der letzten 12 Tage abgezogen. Dadurch entsteht die MAC Linie. Eine zweite Linie wird aus dem Durchschnitt der letzten 9 Tage erstellt und dient als Signallinie. Besonders wenn sich die beiden Linien kreuzen, sollten Anleger hellhörig werden. Doch was sagt der MACD aus? Der MACD Indikator wird genutzt, um Veränderungen des Kurses zu erkennen. Außerdem gibt der MACD Indikator Erklärungen zur Feststellung der Richtung, Intensität, Geschwindigkeit und Dauer des Trends.

Momentumindikatoren

Die Momentumindikatoren helfen dabei, die Geschwindigkeit eines Trends festzustellen und vorherzusagen. Sie sind deshalb besonders wichtig, um den passenden Zeitpunkt für einen Kauf oder Verkauf zu entscheiden. Zu den Momentumindikatoren zählen folgende:

  • Stochastic Oszillator: Der Stochastic Oszillator zählt zu den vorlaufenden Indikatoren, mit dem die Geschwindigkeit eines Trends festgestellt werden kann. Dabei wird der Schlusskurs mit einem Hoch- und Tiefbereich eines gewissen Zeitfensters verglichen. Daraus entsteht eine Linie, die als %K betitelt wird. Die %D-Linie zeigt den gleitenden Durchschnitt der %K-Linie. Mit diesen beiden Werten kann der stochastische Oszillator dabei helfen, Wendepunkte im Kurs zu erkennen und frühzeitig zu reagieren.
  • Commodity Channel Index (CCI): Der Commodity Channel Index oder auch CCI Indikator wird auf dem Aktienmarkt als vorlaufender Indikator eingesetzt, der Trendwenden, Höchst- und Tiefstwerte und Trendstärken bestimmen kann. Dabei wird der aktuelle Kurs mit einem Durchschnittswert verglichen und der Abstand zwischen den beiden Werten berechnet. Für die CCI Indikator Strategie wird ein Bereich zwischen -100 und +100 erstellt, in dem sich der CCI üblicherweise bewegt. Sinkt der CCI jedoch unter -100, dient dies als Verkaufssignal. Umgekehrt bedeutet das natürlich, dass ein Kaufsignal entsteht, wenn der CCI über +100 steigt.
  • Relative Strength Index (RSI): Der RSI Indikator dient Tradern dazu, die Stärke und Geschwindigkeit von Trends zu erkennen. Aus diesem Grund handelt es sich dabei um einen vorlaufenden Indikator. Den RSI berechnen, ist relativ einfach. Dazu werden die Auf- und Abwärtschwankungen des Kurses gemeinsam mit einem Mittelwert ins Verhältnis gesetzt. Die Rechnung sieht dabei so aus: RSI = 100-(100/1+RS). Dabei entsteht ein Wert zwischen 0 und 100. Ab einem Wert von 70 oder höher gilt der Markt als überkauft, bei einem Wert von 30 oder niedriger gilt er als überverkauft.

Volatilitätsindikatoren

Wie der Name bereits verrät, wird mit Volatilitätsindikatoren die Volatilität eines Kurses gemessen. Diese zeigt Käufern, wie stark ein Kurs üblicherweise schwankt und kann dabei helfen, Risiken einzuschätzen. Zu den Volatilitätsindikatoren zählen folgende:

  • Bollinger-Bändern: Die Bollinger-Bänder zählen als nachlaufende Indikatoren und geben an, ob ein Preis im Vergleich zum Durchschnitt gerade besonders teuer oder günstig verkauft wird. Bei der Bollinger Band Strategie wird zuerst eine Mittellinie erstellt, die den Durchschnitt der letzten 20 Tage anzeigt. Dazu wird eine doppelte Standardabweichung errechnet, die der Mittellinie dann einmal abgezogen und einmal hinzugefügt wird. Die drei Linien bilden die Bollinger-Bänder und zeigen Kaufsignale und Verkaufssignale zeitnah an.
  • Average True Range (ATR): Der ATR Indikator ist aus dem True Range Modell entstanden und gilt als nachfolgender Indikator. Der True Range stellt sich aus drei Werten zusammen: den maximalen Hochs und Tiefs einer laufenden Zeitspanne, dem Schlusskurs der vorherigen Zeitspanne und dem Hoch oder Tief der laufenden Zeitspanne. Der Wert des True Ranges hat sich in der Vergangenheit nicht als aussagekräftig genug herausgestellt, weshalb man den Durchschnittswert mehrerer Zeitspannen heranzog und den ATR beim Trading ins Leben rief. Dieser ist wesentlich besser dafür geeignet, die Volatilität des Preises einzuschätzen.
  • Standardabweichung: Auch die Standardabweichung (oder Standard Deviation) wird eingesetzt, um die Volatilität eines Kurses zu bestimmen. Es handelt sich erneut um einen nachlaufenden Indikator. Wie auch in der Wahrscheinlichkeitsrechnung misst die Standardabweichung die Streuung von Werten rund um den Mittelwert. Einfach gesagt wird damit die Signifikanz von Kursschwankungen festgestellt und das damit einhergehende Risiko bestimmt. Die Standardabweichung berechnen ist nicht gerade einfach, weshalb dies einfach von einem Tool in der Chartanalyse übernommen wird.

Volumenindikatoren

Für die unterschiedlichen Volumenindikatoren wird in Betracht gezogen, wie viele Aktien derzeit im Umlauf sind und wie viel Geld gerade innerhalb eines Marktes fließt. Zu den Volumenindikatoren zählen die folgenden:

  • Chaikin Oszillator: Bei dem Chaikin Oszillator, benannt nach seinem Erfinder Marc Chaikin, wird die Dynamik einer möglichen Trendwende bestimmt. Aus diesem Grund handelt es sich dabei um einen vorlaufenden Indikator. Dabei werden das Volumen und die Preisveränderungen eines Kurses miteinander dargestellt. Je mehr Volumen hinter einem Trend steht, umso mehr Schwung erhält dieser. Aus diesem Grund werden bei der Chaikin Volume Indikator vor allem Aktien mit großem Volumen berücksichtigt.
  • On-Balance Volume (OBV): Mit dem OBV Indikator (die OBV Abkürzung steht dabei für On-Balance Volume) kann abgeschätzt werden, wie das Handelsvolumen mögliche Schwankungen einer Aktie begünstigen kann. Dazu wird das Volumen mit dem Preis vergleichen. Das Gesamt-OBV erhöht sich um das Tagesvolumen, wenn der Kurs steigt, und verringert um das Tagesvolumen, wenn der Kurs sinkt. So kann der vorlaufende Indikator bei Handelsentscheidungen helfen.
  • Volume Rate of Change: Der Volume Rate of Change gilt als nachlaufender Indikator, da er die Veränderungen des Volumens misst. Dabei wird vor allem berücksichtigt, wenn sich das Volumen vergrößert, was üblicherweise an Höchst- und Tiefstständen oder bei Ausbrüchen der Fall ist. Dies kann zu einem effektiven Kaufsignal werden.

Tipps zur Verwendung technischer Indikatoren

  1. Der Einsatz von Indikatoren ist für ein erfolgreiches Trading besonders wichtig. Zu Beginn erscheinen die unterschiedlichen Techniken jedoch sehr komplex und können zu einer Überforderung führen. Anfangs lohnt es sich daher, sich auf zwei oder drei Indikatoren zu beschränken und diese im Detail zu lernen. In einigen Fällen können unterschiedliche Indikatoren auch andere Signale geben und dadurch zu einem Zwiespalt bei den Händlern führen. Wer zu viele verschiedene Faktoren mit einbezieht, wird damit oftmals von tatsächlichen Kauf- oder Verkaufsentscheidungen abgehalten.
  2. Sinn macht es daher, wenige Indikatoren in ihrer ganzen Komplexität zu verstehen und je nach dem eigenen Trading-Plan anzupassen. Die besten Indikatoren für Day Trading haben wir in unserer Übersicht bereits vorgestellt, tatsächlich gibt es aber noch deutlich mehr von ihnen.
  3. Bei der Wahl der passenden Indikatoren sollte außerdem auf Abwechslung gesetzt werden. Es macht keinen Sinn, zwei Volumenindikatoren gleichzeitig zu wählen. Stattdessen kann bspw. ein Trendindikator und ein Volumenindikator gewählt werden.
  4. Dass nicht nur ein Indikator eingesetzt wird, macht ebenfalls Sinn, denn die unterschiedlichen Signale sollen sich gegenseitig bestätigen. Mit drei unterschiedlichen Indikatoren, die alle auf dieselbe Handlung hinweisen, können Trader sicher in ihrer Entscheidung sein.
  5. Vor der Wahl der passenden Indikatoren, sollten Sie sich mit den einzelnen Möglichkeiten genau auseinandersetzen und sie nicht willkürlich wählen. Dabei können Sie sich natürlich auch von den Tipps anderer Trader inspirieren lassen.

Technische Chartanalyse mit dem ProCharts-Tool von eToro

eToro stellt für seine User ein eigenes ProCharts-Tool zur Verfügung, das die genannten Indikatoren beinhaltet. Damit wird die technische Chartanalyse stark vereinfacht und selbst Anfänger können direkt einsteigen und informierte Entscheidungen am Aktienmarkt treffen. eToro ProCharts wird derzeit in der Beta-Version angeboten und laufend verbessert. Trotzdem kann es schon jetzt problemlos eingesetzt werden. Mit dem Tool können unterschiedliche Analysen gleichzeitig verglichen werden. Das bedeutet, dass z. B. verschiedene Zeiträume oder unterschiedliche Indikatoren parallel angezeigt werden können. Im Vergleich zu älteren Tools zur technischen Analyse hat ProCharts von eToro einen klaren Vorteil: Es wurde gerade erst neu entwickelt und durch das Feedback aktiver Trader mitgestaltet. Damit ist es deutlich benutzerfreundlicher als die Programme, die schon seit Jahren im Umlauf sind.

So wird ProCharts von eToro verwendet:

Melden Sie sich bei eToro an oder registrieren Sie sich

  1. Melden Sie sich bei eToro an oder registrieren Sie sich
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Nutzen Sie ProCharts jetzt“ und starten Sie die Web-Applikation
  3. Gehen Sie auf Ihre Beobachtungsliste
  4. Hier können Sie auf ein Mini-Chart klicken oder dieses einfach im Menü auswählen
  5. Nun können Sie das Layout erkunden, Anpassungen vornehmen und verschiedene Parameter vergleichen

Die zentralen Thesen

Nun wollen wir uns noch einmal einen Überblick über die zentralen Thesen verschaffen:

  • Aktienindikatoren sind ein wichtiges Tool für Trader, um Kurse und ihre Schwankungen zu beurteilen und daraus wichtige Handelssignale zu erkennen. Dabei gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Indikatoren, die eingesetzt werden können. Einige davon sind extrem beliebt, während andere eher selten zum Einsatz kommen. Als Anfänger lohnt es sich der Mehrheit zu folgen und beliebte Indikatoren zu verwenden.
  • Es gibt vier wichtige Arten von technischen Indikatoren:
    Trendindikatoren, die die Richtung und Intensität eines Trends messen
    Momentumindikatoren, die die Geschwindigkeit einer Preisbewegung feststellen
    Volatilitätsindikatoren, die die Schwankungsbreite eines Kurses unabhängig von der Richtung des Trends messen
    Volumenindikatoren, die berücksichtigen, wie viele Aktien derzeit im Umlauf sind und den Wert mit dem aktuellen Preis vergleichen
  • Grundsätzlich ist es nicht schwer, die Indikatoren erfolgreich einzusetzen. Allerdings sollten sich neue Trader immer nur auf zwei oder drei von ihnen beschränken und ein detailliertes Verständnis erlangen. Bei der Wahl der passenden Indikatoren sollte eine passende Kombination gewählt werden, die sich schon bei anderen Tradern bewährt hat. Informationen darüber findet man relativ einfach.
  • eToro stellt ein eigenes ProCharts-Tool für seine User zur Verfügung, mit dem der Vergleich unterschiedlicher Zeitspannen und Indikatoren besonders einfach wird.

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Diese Informationen dienen ausschließlich zu Bildungszwecken und sollten nicht als Anlageberatung, persönliche Empfehlung oder als Angebot bzw. Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten verstanden werden.

Dieses Material wurde ohne Berücksichtigung bestimmter Anlageziele oder finanzieller Situationen erstellt und stimmt nicht mit den gesetzlichen und behördlichen Anforderungen zur Förderung eigentständiger Forschung überein. Jegliche Verweise auf die Wertentwicklung eines Finanzinstruments, eines Index oder eines verpackten Anlageprodukts sind keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Ergebnisse und sollten auch nicht als solche angesehen werden.

eToro übernimmt weder Gewähr noch Haftung für die Richtigkeit oder Vollständigkeit des Inhalts dieses Guides. Stellen Sie sicher, dass Sie die mit dem Handel verbundenen Risiken verstehen, bevor Sie Kapital einsetzen. Riskieren Sie niemals mehr, als Sie zu verlieren bereit sind.